News & Links

 

 

 

Newsletter August 2017

Vom Ich zum Wir

Die Zeit ist reif, und es ist jetzt deutlicher spĂŒrbar: wir entwickeln ein neues Wir-GefĂŒhl.
Immer mehr Menschen öffnen sich fĂŒr ein mitfĂŒhlendes Miteinander.

Die meisten von uns haben schon an ihrer persönlichen Entwicklung gearbeitet,
mit Meditation, der BeschÀftigung mit religiösen oder spirituellen Lehren und
mit Hilfe von spirituellen LehrerInnen und Ratgebern. Dabei suchen wir nach
innerem Frieden in der mystischen Erfahrung des Einsseins mit Allem und Allen.
Solange wir jedoch in unserem begrenzten Ich verankert sind, das identifiziert ist
mit bestimmten Werten, Vorstellungen, Besitz, sozialem Status etc., können wir
unser Verbundensein zwar ahnen, aber nicht wirklich wahrnehmen.

    Das Ich muss sich der SpiritualitĂ€t hingeben.
    Nicht ich meditiere, sondern ich werde meditiert.
    Erwachen und Meditation sind grĂ¶ĂŸer als das Ich.
    (Thomas HĂŒbl). 
  

Wir sehnen uns nach FĂŒlle und ĂŒbersehen dabei meistens, dass auch all das Unbequeme dazugehört. FĂŒlle können wir erleben, wenn wir die Erfahrung des Gebens machen. Wenn meine Hand offen ist, verliert das Ich seine Substanz.

Eckhart Tolle sagt dazu:
„Die Anerkennung des Guten, das schon in Deinem Leben ist, ist Grundlage der FĂŒlle…Die WĂŒrdigung der FĂŒlle ringsum weckt die in Dir selbst schlummernde FĂŒlle. Lass sie nun auch nach außen fließen.“
Er schlĂ€gt folgendes Experiment vor: FĂŒr ein paar Wochen gib anderen das, was sie Deiner Überzeugung nach Dir vorenthalten: Lob, Anerkennung, Beistand, liebevolle Zuwendung usw.. Frag Dich möglichst oft: Was könnte ich hier geben? Wie könnte ich diesen Menschen dienen?

Wie kann das Wir gelingen?

Achtsamkeit ĂŒben wir meist in der Meditation und auf uns selbst bezogen. Wenn wir uns mehr auf das Wir ausrichten, pflegen wir auch den Raum zwischen uns mit Aufmerksamkeit. Die Meditation hilft uns, die dafĂŒr nötige innere Haltung anzunehmen: mit Gelassenheit, ZĂ€rtlichkeit und ohne Bewertung auf das zu schauen, was sich zeigt.

Wie kommen wir heraus aus dem stÀndigen Beurteilen und Vergleichen?
Es gibt einen klaren Weg, der uns immer offensteht und an dem wir uns gut orientieren können:
„Die Entscheidung, uns den gegenwĂ€rtigen Moment zum Freund zu machen“ (E. Tolle)

Dieses Ja zu dem, was ist, heißt nicht, dass ich alles gutheißen muss, sondern zu akzeptieren,
dass es jetzt da ist – und das kann auch ein inneres Nein sein.
Ja sagen zu dem, was ich jetzt gerade wahrnehme, heißt: ich stelle mich nicht mehr dagegen oder checke ab, inwieweit es meinen Zielen dient, sondern ich öffne mich und stehe damit etwas GrĂ¶ĂŸerem zur VerfĂŒgung, in dem sich das bewertende, zielgerichtete Ego auflöst.

Klaus Lange hat uns mit seiner Methode der Inneren Reisen ebenfalls auf diesen Weg gebracht: Wir begegnen uns selbst mit Achtsamkeit und kommunizieren mit unseren inneren Anteilen in einer Haltung des „alles gehört zu mir“. Und indem wir uns ganz an uns selbst hingeben, erfahren wir in uns die Quelle von Frieden und Liebe.

Nicht bewerten und innerlich keinen Widerstand leisten schafft einen inneren Raum von Stille und Frieden. Dieser innere Raum ist Freiheit. Und diesen Raum brauchen wir, um unser Leben in unsere innere Anbindung und in den Dienst des Ganzen zu stellen.

    
    Der Sonnenaufgang der Liebe
    Nicht mehr ĂŒber andere sprechen, sondern aus tiefem MitgefĂŒhl.
    Und zu hören, welches Lied sie hören – ĂŒber ihre Ohrhörer –
    Und es dann fĂŒr sie zu singen.
    (Thomas HĂŒbl)

Und hier singt uns Stefan Gwildis ein wunderbares Lied mit seinem Rezept
fĂŒr das Gelingen des neuen Wir:
Man nehme eine Handvoll Liebe

Danke

———————————————————————————————————-

Interessante Links:

www.innere-heilreisen.de – die Seite fĂŒr Klangvolle Heilreisen in die Innere Welt

BKHD – Verzeichnis Qualifizierter Klassischer HomöopathInnen

VKHD – Verband klassischer Homöopathen Deutschlands
   mit vielen aktuellen Informationen zur Homöopathie

Homöopathie Forum

Rajan Sankaran, Mumbai

Olaf Jacobsen – Resonanz Netz

Deutsche Biodanza Gesellschaft

Biodanza Deutschland – Cristina Arrieta – Ausbildung und Events

Biodanza-Festivals in Deutschland

HerzKlangWeberei – Martina vom Hövel

– Hatha-Yoga fĂŒr Kinder und Jugendliche – Diana Hornstra

——————————————————————————————————————————————————-

Newsletter August 2015

der Sommer kommt zurĂŒck und auch meine Kurse und Gruppen beginnen wieder.

Mit meinen Kursen und auch mit Beratungen und individuellen Begleitungen in meiner Praxis
möchte ich dazu beitragen, mehr Klarheit, Gelassenheit, Frieden und GlĂŒck ins Leben zu bringen.
Auch bei meinen homöopathischen Behandlungen geht es mir darum, dass Körper und Seele
meiner Patienten wieder in ein stabileres Gleichgewicht kommen.
Wenn wir in Balance sind bzw. gute Wege kennen, diese wiederzufinden, ist auch unser Immunsystem stark.
Wir fĂŒhlen uns wohl und können den StĂŒrmen des Lebens gelassener, mit mehr Kraft und Vertrauen begegnen.

Der Ozean kennt keine völlige Ruhe – das gilt auch fĂŒr den Ozean des Lebens.
Mahatma Gandhi

Kurse bis Jahresende:


In Freien Systemischen Aufstellungen können wir Lebens-Fragen klÀren und Prozesse darstellen.
Dabei entstehen neue Perspektiven fĂŒr festgefahrene Situationen und oftmals sogar konkrete Lösungen.
NĂ€chste Termine in Seevetal am Abend: Mo. 14. Sep., Fr. 16. Okt., Di. 17. Nov. / am Wochenende: So. 8. Nov. 10 – 17 Uhr

Durch Innere Reisen und mit dem HealingCode können traumatische Erfahrungen erkannt und aufgelöst bzw. integriert werden.
Alles was wir unbewusst unterdrĂŒcken und nicht mehr fĂŒhlen wollen, wirkt blockierend in unserem Leben. Wir haben es eingekapselt,
um uns davor zu schĂŒtzen, und können daher keine heilsamen Erfahrungen mehr mit diesen Themen machen, die uns mal verletzt haben.
Mit dem Verstand allein kommen wir nicht mehr daran.
Die Seele speichert Erinnerungen in Form von Bildern in unseren Zellen ab. Bei Inneren Reisen und mit Hilfe des HealingCodes
erreichen wir die Ebene der Seele und begegnen allem mit Liebe. So können auch bisher abgelehnte Wesensanteile integriert werden.
NĂ€chste Termine Innere Reisen:
– in Seevetal: Mittwoch Abend 26.8., 30.9., 4.11. (ersatzweise fĂŒr letzten Oktober-Mittwoch) und 25.11. – 19 – 21 Uhr
– in Hamburg:
Freitag Abend, Buddh. Gesellschaft, 18. 9., 9. 10., 20. 11. , 19 – ca. 21:30 Uhr
Freitag Abend, 28. 8., 19 Uhr: Arbeitskreis und Übungsgruppe Innere Erfahrungen nach Klaus Lange
– in Seevetal:
Entspannungstag mit Meditation, Inneren Reisen und Qigong: Sonntag, 21.11., 11 – 17 Uhr (VHS Maschen)
NĂ€chste Termine HealingCode: in Seevetal
– EinfĂŒhrungskurs:
Sa., 19. September, 10 – 17 Uhr, 70 € Anmeldung bis 14. Sep. (60 € bei Anmeldung bis 28. August)
– Austausch und Inspiration fĂŒr Menschen, die mit dem HealingCode arbeiten:
Di., 8. Sep. und 29. Sep. (im Okt. kein Termin)

StressbewÀltigung
NĂ€chster Kurs:
Gesund und kreativ mit Stress umgehen
– kleine Schritte – große Wirkung
Mit Achtsamkeits- und EntspannungsĂŒbungen, Meditation, Qigong und Homöopathie
können Sie Ihrem Leben sanfte, heilsame Impulse fĂŒr mehr Freude und Gelassenheit geben.
So., 4. Oktober, 11 – 18 Uhr (VHS Maschen)

Biodanza bringt nicht nur viel Freude durch Musik, Tanz und Begegnung in unser Leben.
Es kann uns auch ein völlig neues LebensgefĂŒhl vermitteln…mit mehr Genuss, Mut zu sich zu stehen und mehr Freiheit im Selbstausdruck.
Biodanza ist sehr viel mehr als freier Tanz – in jeder Vivencia tanzen wir einen Teil/ein Thema des menschlichen Lebens auf eine Weise,
die unsere positiven Anteile und Potenziale stĂ€rkt: Vertrauen, Herzenskraft, Leichtigkeit, inneren Frieden, MitgefĂŒhl, PrĂ€senz, Offenheit, VitalitĂ€t, KreativitĂ€t…
Wer regelmĂ€ĂŸig Biodanza tanzt, spĂŒrt diese Erweiterung des inneren Erlebens.
Und doch brauchst Du nichts weiter dafĂŒr zu tun, als zu tanzen und etwas Offenheit mitzubringen fĂŒr neue Erfahrungen.
Du bist willkommen wie Du bist:-)
Meine wöchtenlichen Biodanzakurse beginnen wieder
– in Kakenstorf bei Buchholz: Do., 3. September
– in Hamburg, Institut Integralis: So., 30. August

In meinen Meditationskursen vermittle ich Achtsamkeitsmeditation, stelle aber auch immer mal andere Formen der Meditation vor.
Das achtsame, absichtslose Betrachten der inneren Welt in völliger Stille hilft uns, gelassener zu werden – auch im Chaos des Alltags.
Wir nehmen wahr, dass alle Probleme unserer inneren Unruhe entspringen.
NĂ€chste Kurse: jeweils dienstags 18:15 – 19:15 Uhr in Seevetal
1. September bis 6. Oktober 2015 – 6 Abende
3. November bis 1. Dezember 2015 – 5 Abende
20. Oktober: Quantum Light Breath-Meditation, 18:30 – 20:15 Uhr

Du vermutest, du seist die Schwierigkeit,
doch du bist die Heilung.
Du vermutest, du seist das Schloss zur TĂŒr,
doch du bist der SchlĂŒssel,
der sie öffnet.
Es ist zu schade, dass du jemand anderes sein möchtest.

Du siehst nicht dein eigenes Gesicht, deine eigene Schönheit.
Dennoch ist kein Gesicht schöner als deins.
 Rumi

……………………………………………………………………………………………………………………………………

Newsletter Januar 2015

In dieser Zeit des Jahreswechsels steht fĂŒr mich die Frage im Vordergrund, was mir wirklich wichtig ist im Leben. Nicht immer sind wir damit in Kontakt und leben dann ein Leben, in dem wir uns vom Außen bestimmen lassen. Mir ist wieder klar geworden, wieviel mir die Zeiten der Ruhe und Meditation bedeuten, um mich mit mir zu verbinden. Selbst wenn wir uns eine Weile im Trubel des Alltags verloren haben, können wir jederzeit wieder damit beginnen – und wenn es anfangs nur wenige Minuten sind, die wir uns morgens, zwischendurch oder abends fĂŒr uns selbst nehmen. Es hilft uns, uns zu fĂŒhlen und uns auf das zu besinnen, was wir sind und uns im Herzen wĂŒnschen.

Und wir geben uns damit ein Zeichen der WertschĂ€tzung fĂŒr uns selbst.wolkenschwein A6
Dieser liebevolle Umgang mit uns selbst wirkt sich ganz entscheidend auf unser Leben aus – es wird leichter und sanfter. Und die Liebe, die wir uns selbst geben, fließt gleichzeitig auch mĂŒhelos zu allen,
mit denen wir verbunden sind.
Bitte gönn‘ sie Dir und uns allen 🙂

 

In 2015 biete ich wieder verschiedene Möglichkeiten an, mit sich und auch in der Gruppe innere Erfahrungen zu machen, Lebensthemen zu klÀren und aufzulösen und mehr Liebe und Selbstvertrauen zu finden.
Richtig wohl fĂŒhlt man sich, wenn Körper und Seele in Balance sind – und dabei möchte ich Euch unterstĂŒtzen, insbesondere mit meinen Schwerpunkten Klassische Homöopathie und Biodanza.
Mehr zu meinem Angebot und meinen Kursen auf meiner homepage: www.birgit-rinke.de

————————————————————————————————————————————————

Newsletter  September 2014

Vom Stress…

…fast jede/r kennt ihn und auch gute Wege, damit umzugehen.
Warum fÀllt es dann so schwer, wirklich etwas an unseren ungesunden Gewohnheiten, Verhaltensmustern oder inneren Einstellungen zu verÀndern.

Weil diese Muster in unseren Zellen gespeichert sind, wie man herausgefunden hat. Sie beruhen auf schmerzhaften Erinnerungen und GefĂŒhlen,
vor denen wir uns unbewusst mit diesen Verhaltensweisen und Denkmustern schĂŒtzen.
Z.B. kann es sein, dass jemand sich das Leben mit seinen superperfektionistischen AnsprĂŒchen schwer macht, weil er sich als Kind abgelehnt gefĂŒhlt hat
von einem wichtigen Menschen. Diese inneren Stressmuster können auch die körperliche Ebene erreichen, weil der Stress in der Zelle das Immunsystem
auf Dauer schwÀcht und uns krank macht.

Diese negativen Zellerinnerungen sitzen sehr tief und können uns immer wieder blockieren, ohne dass wir ĂŒberhaupt ahnen,
woher sie kommen. D.h. der schlimmste Stress kommt gar nicht von außen, sondern von innen.
Entsprechend hilft es auch nicht viel, wenn wir nur versuchen, ihn von außen zu lösen bzw. nur durch Behandlung auf der körperlichen Ebene.
Meist tritt das Problem dann bald wieder auf oder nur an anderer Stelle.

Es gilt also, diese tiefe innere Ebene zu erreichen, um die Stressreaktion aufzulösen, so dass unsere Energie wieder frei fließen kann.
Die Erkenntnis, dass Heilung auf dieser feinstofflichen Ebene stattfinden muss, ist mir vor vielen Jahren erstmals gekommen, als ich in einem Buch etwas ĂŒber
die Wirkung der Homöopathie gelesen habe. Auch die Homöopathie ist eine Energie-Medizin.
Seitdem habe ich mich mit noch verschiedenen anderen Heilungswegen beschÀftigt, die die tiefe innere Ebene erreichen.

In meinen workshops stelle ich die Methoden vor, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe und die Sie auch selbst zu Hause weiter anwenden können
– insbesondere Healingcode, Spiegelgesetz, Innere Reisen und Meditation.
Aufstellungen und Biodanza können ebenfalls sehr tief wirken. FĂŒr beide Methoden ist die Gruppe wichtig, die in einem liebevollen Rahmen miteinander agiert.
Bei systemischen Aufstellungen geht es immer darum, eine fĂŒr alle an dem Konflikt Beteiligten passende Lösung zu finden – d.h. das System, um das es geht, ins Gleichgewicht zu bringen – das fĂŒhrt zu Heilung auf tiefster Ebene.
Im Biodanza erreichen wir die unbewussten Ebenen durch das Erleben im Tanz und in Ritualen, mit WertschĂ€tzung, freud- und liebevollen Begegnungen und achtsam-zĂ€rtlichen BerĂŒhrungen. Und in der Verlangsamung. In der Langsamkeit können wir die nötige Ruhe finden, die es braucht, um unser Herz zu erreichen und in Verbindung mit unserer Seele zu kommen.

Das Wichtigste fĂŒr unsere Heilung und fĂŒr die Auflösung der Stressmuster ist die Liebe…dass wir in uns selbst, in unserem Herzen die Liebe spĂŒren, aus der wir kommen und die wir eigentlich sind. Liebe heilt. Wo sie ist, weicht der Stress auf. Jede/r hat das schon erlebt.
Liebe ist die Grundlage jeder guten Heilmethode.
…in die Liebe

……………………………………………………………………………………………………………………………………

 

WER, WAS, WO und WIE?

 

Newsletter aus Auroville/Indien, Dezember 2013

Einen entspannten Jahresbeginn wĂŒnsche ich Dir und fĂŒr 2014 viel Klarheit, Gelassenheit und Liebe im Herzen.

Zum Beginn des Neuen Jahres hast Du vielleicht auch mal wieder Bestandsaufnahme gemacht: Was ist mir wirklich wichtig, worum geht es mir in meinem Leben?
Eigentlich mĂŒssten wir das daran ablesen können, womit, mit welchen Menschen und an welchen Orten wir unsere Zeit verbringen:
Familie, Partner, Arbeit, Freunde, allein, in der Gemeinschaft, Computer, Natur, Lesen, Schreiben, Musik, Lernen, Schlafen, Bewegung, Sitzen, Gestalten, liebevolle Begegnungen, am Meer, in den Bergen, in der Stadt, auf dem Land…?

Wie ist das bei Dir? Passt Dein Leben noch zu Dir?
Wenn ja: wunderbar und ein erfĂŒlltes Leben weiterhin!
Wenn nicht: ein ehrliches EingestÀndnis ist der erste Schritt aus der Falle der vermeintlichen SachzwÀnge heraus.

Ich glaube, es fĂŒhlt sich nicht nur viel besser an, sondern es ist auch unsere heilige Aufgabe, authentisch zu leben.
Dann können wir aus unserer tiefsten Quelle schöpfen und sind ein Geschenk fĂŒr alle, egal was fĂŒr eins – das kann und darf auch herausfordernd fĂŒr unsere Umgebung  sein.
Wir brauchen alle auch diejenigen, die uns aufrĂŒtteln und provozieren.

Das Wichtigste ist, dass wir in Übereinstimmung mit unserer Seele, unserem innersten Wesen leben, mit dem wir ĂŒber unser Herz verbunden sind.
Dann fĂŒhlt sich das Leben einfach stimmig an, auch wenn’s mal anstrengend, schwierig oder ungewöhnlich ist.
Wir spĂŒren dann, das ist mein Weg, und ich bin im Gleichgewicht mit mir selbst und dem Universum.
Wenn wir den Weg des Herzens gehen,  dann sind wir in unserer Einzigartigkeit genau das, was die Menschheit fĂŒr ihre Weiterentwicklung und Heilung braucht.
Es spielt keine Rolle, ob wir extrovertiert oder zurĂŒckgezogen leben, einfach oder kompliziert sind, gebildet oder wie ein unbehauener Stein, beliebt oder EinzelgĂ€nger…

Wenn wir aber in einer Situation verharren, in der wir uns fremd und unstimmig fĂŒhlen, können wir uns selbst nicht entwickeln und haben auch nichts zu geben, selbst wenn wir uns bemĂŒhen. Ich denke, dass viele MissstĂ€nde in unserer Welt daher kommen, dass wir nicht wirklich unser Leben leben, sondern nur bei etwas „mitmachen“, das uns gar nicht entspricht. Dabei kann es z.B. um einen Ort, eine Beziehung oder eine Arbeit gehen.
Das BemĂŒhen und uns Verbiegen, um irgendwo reinzupassen, wo wir gar nicht hingehören, kann uns und auch unsere Umwelt ganz krank machen.

Und gerade lĂ€chelt mich von einem Bild an der Wand die „Mutter“ an, die Auroville begrĂŒndet hat. In ihrem Blick ist sehr viel Milde, MitgefĂŒhl und Menschenliebe.
Zur Zeit bin ich fĂŒr ein paar Wochen in dieser werdenden Stadt im SĂŒden Indiens, in der Menschen aus vielen LĂ€ndern der Welt leben, die sich dazu verpflichtet haben, der Weiterentwicklung und der Einheit der Menschheit zu dienen. Ich glaube, ich fĂŒhle mich hier so wohl, weil die Menschen hier ihrem Herzen folgen. Es hat sie hierhergefĂŒhrt, und dafĂŒr haben sie einiges aufgegeben und viel gewonnen:
ein Leben in Resonanz mit ihrer Seele und dem Universum.

Und auch Du kannst Dich dafĂŒr entscheiden, da, wo Du jetzt bist.

NatĂŒrlich können wir meist nicht von heute auf morgen alles aufgeben, was nicht zu uns passt – oder wir trauen uns noch nicht. Und das milde LĂ€cheln der „Mutter“ hat mich daran erinnert, dass es nicht nur auf das „was“, „wo“ und „mit wem“ ankommt, sondern ganz entscheidend auch auf das „wie“.

Die meisten Situationen lassen sich durch das „wie“ verwandeln, indem wir die QualitĂ€ten des Herzens ĂŒberall leben, wo wir gerade sind: Liebe, MitgefĂŒhl, Dankbarkeit, Vergebung, FĂŒrsorglichkeit und ZĂ€rtlichkeit. Und indem wir unser Augenmerk auf die wertvollen, friedlichen, lehrreichen und freudvollen Momente richten, die es ĂŒberall gibt und danach Ausschau halten, wie wir selbst dazu beitragen können, unsere Umgebung so zu beeinflussen und zu gestalten, dass sie zu uns passt.

Denkt z.B. an Nelson Mandela, der nach 27 Jahren im GefĂ€ngnis SĂŒdafrika auf einem versöhnlichen Weg aus der Apartheit fĂŒhrte. Das „was“(Freiheitskampf) und das „wo“ (SĂŒdafrika) hatten ihn in eine Situation (Gefangenschaft) gebracht, die er sich nicht gewĂŒnscht hatte. Aber „wie“ er diese Zeit gestaltete, fĂŒhrte offensichtlich dazu, dass er nicht als gebrochener Mann daraus hervorging, sondern als friedenstiftender StaatsfĂŒhrer.

Das „wie“ ist eine BrĂŒcke, die das „was“ in seinem Charakter und seiner Wirkung auf uns völlig verĂ€ndern kann.
Ich kann mich grundsĂ€tzlich entscheiden, den Weg der Liebe und des Friedens zu gehen, jede Entscheidung meinem Herzen zu ĂŒberlassen und ihm ganz zu vertrauen.
Und dieses Versprechen kann ich immer wieder erneuern, sobald ich merke, dass ich davon abgewichen bin. Aber es braucht diese Entscheidung, dann wird das Herz – unsere Verbindung zur Seele – die Regie unseres Lebens ĂŒbernehmen.
So können wir die Verabredung mit unserer Seele einhalten, die wir fĂŒr dieses Leben getroffen haben, und unseren  authentischen Beitrag zum Ganzen leisten.

mit herzlichen GrĂŒĂŸen
Birgit Rinke
(inzwischen wieder in Seevetal)

——————————————————————————————————————————————————————-

Newsletter, August 2013

Liebe Patienten und an meiner Arbeit Interessierte,

gerade sehe ich, dass ich in meinem Januar-Newsletter geschrieben hatte, der Himmel kommt uns jetzt nĂ€her – d.h. es wird uns immer bewusster, dass wir Seelen sind, die hier menschliche Erfahrungen machen


..und finde, was Bruce Lipton, amerikanischer Zellbiologe, dazu schreibt:

Alle denken, sie wĂŒrden sterben und kommen dann in den Himmel.
Ich sage: Du wirst hier in diesen Himmel geboren. Dies ist der Himmel. Hier sind die Erfahrungen, hier kannst Du etwas erschaffen, kreativ sein. Wenn Du tot bist, ist Bewusstsein und Erinnerung da, aber Du schmeckst, riechst, hörst und siehst nichts mehr. Erfahrung ist nur mit diesem Körper möglich.

Er hatte bei seinen Forschungen herausgefunden, dass wir nicht von unseren Genen gesteuert werden, sondern das wir intelligente Körper-Zellen haben, die von unserem Geist „programmiert“ werden.

Immer mehr dringt die Erinnerung und das Wissen, dass wir geistige Wesen sind, die aus einer gemeinsamen Quelle kommen, jetzt zu uns hervor und stellt das alte mechanistische Weltbild auf den Kopf.

Das Herz mit seiner Intuition und seinen GefĂŒhlen, die aus dem Unbewussten kommen, ist unsere Verbindung zu unserem Geist – zu unserer Seele. Je besser wir in Kontakt sind mit unserem Herzen, desto leichter fließen wir im Fluss des Lebens. Über unser Herz sind wir also auch verbunden mit dem höheren Bewusstsein, mit der Quelle. Wenn wir diese Verbindung spĂŒren, wissen wir, was zu tun ist, um im Einklang mit dem Ganzen zu sein. Wir sind wie ein Instrument des Universums, das das Lied spielt, das alle vereint. Wenn Du Dich bereit machst, Deinen Ton in jedem Moment erklingen zu lassen – aus Deinem innersten Sein heraus – , den Ton, den nur Du spielen kannst, wenn Du authentisch bist, absichtslos, dann bist Du im Einklang mit dem großen Klang im kosmischen Konzert. Du schwingst einfach mit.

Um unseren Kanal zum höheren Bewusstsein immer weiter zu öffnen, mĂŒssen wir vor allem wach sein und bewusst, damit wir nicht immer wieder aus TrĂ€gheit Vergangenes wiederholen und von unserem Tag „aufgefressen“ werden. Dabei hilft die tĂ€gliche Meditationspraxis. Und es ist wichtig, uns von unseren Schatten zu befreien, die unsere Wahr-nehmung verzerren – und dadurch auch die Kommunikation zwischen Geist, Herz und Körper stören und blockieren. Schatten sind unbewusste, lieblose Erinnerungen und GlaubenssĂ€tze, die auf Grund schmerzhafter Erfahrungen in unseren Zellen gespeichert sind.*

Wir glauben z.B., dass wir es nicht wert sind, geliebt zu werden, weil wir in der Kindheit ein bestimmtes Erlebnis so interpretiert haben. Diesen Schmerz haben wir verdrĂ€ngt und halten ihn dadurch fest, denn wir haben das traumatische Erlebnis nicht verarbeitet. (Verarbeiten wĂ€re verstehen und wieder spĂŒren, dass wir liebenswert und geliebt sind, egal was passiert ist.) Dadurch entsteht ein Dauerstress in unseren Körperzellen und kann uns auf die Dauer in allen Lebensbereichen blockieren – Gesundheit, Beziehungen, Lebensaufgabe/Beruf. Neuere wissenschaftliche Forschungen haben ergeben, dass so gut wie alle Krankheiten durch diesen Zellstress entstehen, weil er unser Immunsystem schwĂ€cht.*

Da die Kraft unseres Unterbewusstseins um ein Vielfaches stĂ€rker ist, als die Erkenntnisse des Verstands*, können wir solche Blockaden nur mit Methoden auflösen, die auf dieser Ebene wirken, z.B. mit Inneren Reisen, Systemischen Aufstellungen, Spiegeln und Homöopathie. Damit habe ich viele gute Erfahrungen gemacht. Auch Biodanza wirkt sich auf inneren und Ă€ußeren Stress sehr heilsam aus mit KörpergefĂŒhl, Bewegung, Lebensfreude, (Selbst-)Liebe, Genuss und Entspannung.

Wenn ich Menschen nach innen begleite, geben wir den angstbesetzten GefĂŒhlen Raum und begegnen ihnen liebevoll – dadurch löst sich der Stress auf und man hat die Chance, in der Zukunft neue Wege zu gehen, die jetzt passen.

Auch mit Aufstellungen können wir Erinnerungen und Blockaden lösen, die unsere Wahr-nehmung verfĂ€lschen. Auf diese Weise stĂ€rken wir unsere Intuition, denn wir werden damit durchlĂ€ssiger fĂŒr die Wahrheit des höheren Bewusstseins.

Eine relativ neue, sehr wirksame Heilmethode ist der Healing Code*, den man tĂ€glich ohne großen Zeitaufwand fĂŒr sich allein anwenden kann. Er hilft uns, den Stress in den Zellen zu lösen und unser Immunsystem zu stĂ€rken.
In einem Tages-workshop im Oktober werde ich zeigen, wie Du den Healing Code in Kombination mit dem Spiegelgesetz einsetzen kannst.

FĂŒr mich war die Erkenntnis, dass es dieser innere Stress ist, der uns krank macht und ein GefĂŒhl des Abgeschnittenseins von der Quelle bewirkt, ein Aha-Erlebnis fĂŒr meine Arbeit. Ich arbeite mit verschiedenen Methoden, die nach und nach in mein Leben gekommen sind, weil ich mich davon angezogen fĂŒhlte. Und erst jetzt ist mir das Gemeinsame an diesen Heilmethoden wirklich klar geworden: alle haben das eine Ziel, diese unbewusste Ebene zu erreichen und den Stress aufzulösen, der uns krank und hilflos macht.

Mit herzlichen GrĂŒĂŸen

Birgit Rinke

 

P.S. Ich habe meine LĂŒneburger Praxis aufgegeben. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, weil die Stadt und die Menschen, die ich dort kennengelernt habe, mir ans Herz gewachsen sind. Aber schließlich habe ich eingesehen, dass ich (noch?) nicht an zwei Orten gleichzeitig sein kann 😉

* Alex Loyd / Ben Johnson: Der Healing Code

——————————————————————————————————————————————————————

Newsletter, Januar 2013

Liebe Patienten und an meiner Arbeit Interessierte,

fĂŒr das Neue Jahr 2013 wĂŒnsche ich Ihnen vor allem gute Gesundheit und viel Vertrauen – zu sich selbst, in Ihren eigenen Weg und in die Kraft, die aus Ihrem Herzen kommt.

Botschafter der Geistigen Welt sagen, der Himmel kommt uns jetzt nĂ€her. Das heißt, die Verbindung von Geist und Materie wird deutlicher fĂŒr uns
 und auch unsere Herkunft aus der göttlichen Liebe.

Was auch immer wir glauben oder spĂŒren, ich finde diese Botschaft wunderbar!
Ich gehe davon aus, wir sind Seelen, die hier menschliche Erfahrungen machen.
Und schon in den letzten Jahren habe ich eine zunehmende Bewusstheit – ein spirituelles Erwachen – wahrgenommen, in mir selbst und bei vielen Menschen in meiner Umgebung.

Wenn uns jetzt unsere geistige Natur immer bewusster wird, können wir auch unsere eigene Schöpferkraft mehr und mehr erkennen. Wie spannend wird das Leben, wenn wir merken, dass wir es wirklich selbst gestalten – mit unseren Gedanken, Überzeugungen und mit der großen Kraft unseres Herzens. Was passiert, wenn wir wirklich bereit sind, endlich ernst zu nehmen, was wir schon lange ahnen oder wissen: dass wir geistige Wesen sind – untrennbar verbunden mit der großen Geistigen Welt wie die Wellen mit dem Ozean – und dass die materielle Welt um uns herum die Spiegelung bzw. Verkörperung unseres Geistes ist?

Wir haben viele Werkzeuge an der Hand inzwischen, um unsere Geisteskraft zu stĂ€rken und unsere Blockaden aufzuspĂŒren und zu transformieren. Jetzt gilt es, unserer Intuition und unserer Kraft zu vertrauen und unseren eigenen Weg zu gehen –  neue Wege entstehen im Gehen
und Sicherheit können wir nur in unserem Herzen finden.

Wir mĂŒssen unseren Weg nicht allein gehen – es gibt viele Gruppen und Netzwerke, die sich gemeinsam auf diesen Weg machen – mit unterschiedlichen Zielen und Themen – und sich dabei liebevoll unterstĂŒtzen. Wir haben alle die Liebe in uns, aus der wir kommen, und wir brauchen einander, um sie zu spĂŒren und uns zu erinnern, dass wir göttliche Wesen sind. Immer mehr Menschen entdecken wieder das gemeinsame Singen und Tanzen, vielleicht weil beides uns voller Freude unsere seelische Verbundenheit spĂŒren lĂ€sst und uns hilft, unseren Weg mit mehr Leichtigkeit und Vertrauen zu gehen. Und im Miteinander-Singen und -Tanzen können wir auch das Geschenk unseres Körpers auf wunderbare Weise spĂŒren und feiern.

In diesem Sinne freue ich mich auf ein kreatives Jahr in liebevoller Verbundenheit.

Mit meinem Kurs- und Beratungsangebot und auch mit meiner homöopathischen Therapie möchte ich Sie auf Ihrem eigenen Weg unterstĂŒtzen und Sie in Krisenzeiten begleiten.

——————————————————————————————————————————————————————-

Newsletter, August 2012

Liebe FreundInnen und an meiner Arbeit Interessierte,

der Sommer zeigt sich noch einmal mit WĂ€rme und Sonne und bringt mich so netterweise in Kontakt mit meiner Dankbarkeit, einem GefĂŒhl, das mich glĂŒcklich macht. Und so bleibe ich mal dabei und schaue, wofĂŒr ich gerade noch dankbar bin
und fĂŒr diese Idee bin ich mir selbst jetzt richtig dankbar.

Dankbarkeit ist eins der wesentlichen GefĂŒhle, die uns zufrieden und glĂŒcklich machen.

Meist versuchen wir ja, das Pferd andersherum aufzuzĂ€umen, indem wir erst einmal versuchen, all unsere Probleme zu lösen. Aber dabei machen wir die Erfahrung, dass die Probleme und Aufgaben stĂ€ndig nachwachsen. Auf diese Art steuern wir eher ins Burnout als zu Zufriedenheit und GlĂŒcklichsein. Außerdem konzentrieren wir uns dabei immer mehr auf Probleme und verlieren den Blick fĂŒr das, was gut ist in unserem Leben.

Wir werden Problem-Spezialisten und werden immer schneller fĂŒndig.

Erfolgversprechender ist es, sich zunĂ€chst in eine glĂŒckliche, zufriedene Stimmung zu bringen und dann die anstehenden Herausforderungen anzugehen. Manches löst sich dann wie von selbst. Wenn Ihr mehr ĂŒber das GlĂŒck(lichsein) erfahren wollt und darĂŒber, wie Ihr selbst Euer LebensgefĂŒhl verĂ€ndern könnt, kommt einfach mal in meine GlĂŒcksBeratung.

Der SpĂ€tsommer erinnert mich auch daran, dass 2012 jetzt schon mehr als halb rum ist. Und ich frage mich, was hat sich getan in diesem fĂŒr viele besonderen Jahr?

Mein Eindruck ist, dass sich im Außen nicht soviel verĂ€ndert, aber innen schon – und das hat dann durchaus Auswirkungen auf meine Umwelt und mein Leben und auch das Leben anderer. So wie ich auch den Einfluss dieser VerĂ€nderungen bei anderen auf mich spĂŒre.

Ich habe das GefĂŒhl, immer sensibler zu werden fĂŒr verbindende und trennende bzw. abgrenzende Tendenzen bei mir selbst und bei anderen. D.h. ich spĂŒre mehr, wenn das Ego Angst bekommt und sich durchsetzen will. Und ich fĂŒhle deutlich, wie mich das aus dem Gleichgewicht bringt und finde leichter wieder dahin zurĂŒck. Zum einen weil mir die Ursache schneller bewusst wird (es ist mein Ego), zum anderen bin ich dann raus aus der Opferhaltung und kann mich klarer verhalten.

Was wir jetzt immer mehr brauchen ist, friedlich, ehrlich und klar miteinander zu kommunizieren. Das gelingt mir nicht immer so, wie ich es mir wĂŒnsche, aber zunehmend besser, und das freut mich und ist sehr befreiend und erleichternd. Solche Kommunikation scheint mir die Grundlage fĂŒr lebendige, tragfĂ€hige Beziehungen und fĂŒr Frieden in der Welt zu sein. Wir sitzen alle im gleichen Boot, auch wenn es sich manchmal anders anfĂŒhlt.

Aber wir sind auf vielfache Weise miteinander verbunden, das wird immer spĂŒrbarer, auch auf gesellschaftlich-politischer Ebene.

In dieser Zeit ist es wichtig zusammenzuhalten. Wer jetzt nur fĂŒr sich selbst arbeitet und den Alleingang versucht, wird am Ende allein dastehen, und das macht niemanden wirklich glĂŒcklich, egal wieviel er besitzt.

Wenn wir unsere Ziele und Vorhaben so ausrichten, dass sie dem Ganzen dienen – sowohl im persönlichen, als auch im beruflichen Bereich – bekommen wir UnterstĂŒtzung, von unseren Mitmenschen und vom Universum.

Auf diesem Weg brauchen wir Liebe und MitgefĂŒhl.

Vielleicht fĂ€llt es uns manchmal schwer, MitgefĂŒhl mit jemandem zu haben, von dem wir uns verletzt oder enttĂ€uscht fĂŒhlen. Wir haben dann eher das BedĂŒrfnis, uns zu schĂŒtzen. Manchmal ist das sicher auch angebracht. Aber wir sollten darauf achten, dass wir nicht in eine innere HĂ€rte kommen dabei, mit der wir uns selbst verletzen.

Wolf Biermann hat schon vor vielen Jahren ein wunderbares Lied zu diesem Thema geschrieben, das nach wie vor ganz aktuell ist, wie ich finde:

Ermutigung

Du lass Dich nicht verhÀrten

in dieser harten Zeit.

Die allzu hart sind brechen,

die allzu spitz sind stehen

und brechen ab zugleich.

Es geht meiner Erfahrung nach darum, alle unsere GefĂŒhle zu fĂŒhlen und als zu uns gehörig anzunehmen
ohne Wertung. Wenn es uns gelingt, unseren Ärger, Zorn und inneren Widerstand auf diese Art zu betrachten, finden wir darunter immer Verletztheit, EnttĂ€uschung und Angst, die wir nicht fĂŒhlen wollen – verstĂ€ndlicherweise. Diese scheinbar schwachen GefĂŒhle gehören aber einfach zu uns, und wir werden sie nicht los, indem wir sie gegen Widerstand, Ärger und Zorn eintauschen. Sie bleiben nur umso hartnĂ€ckiger bei uns und bringen uns immer wieder in eine ablehnende Haltung dem Leben gegenĂŒber, solange wir sie ablehnen und unterdrĂŒcken. Können wir sie annehmen, nehmen wir endlich uns selbst so an, wie wir sind und finden in die Haltung der Selbstliebe.

Selbstakzeptanz fĂŒhrt uns zu innerem Frieden und braucht Liebe und MitgefĂŒhl mit uns selbst. Liebe und MitgefĂŒhl mit anderen bringt inneren und Ă€ußeren Frieden.

Liebe und MitgefĂŒhl vertreiben jede Lebensangst.

Denn sobald wir diese QualitÀten des Geistes entwickeln,

wÀchst unser Selbstvertrauen.

Unser Geist erschafft die Welt, in der wir leben. Dalai Lama

Also könnten wir einfach mal versuchen, VerstĂ€ndnis und MitgefĂŒhl fĂŒr diejenigen zu entwickeln, die uns weh getan haben. Was haben wir dabei zu verlieren? Unsere Angst!

Fast alle Weisen dieser Welt stimmen darin ĂŒberein, dass gerade die schwierigen Menschen in unserem Leben unsere grĂ¶ĂŸten Lehrer sind. Sie fordern uns heraus, mitfĂŒhlender zu werden, unsere Angst und den Widerstand unseres Egos zu ĂŒberwinden. Indem wir etwas Gemeinsames finden, das uns verbindet. Mit ein bisschen gutem Willen finden wir immer etwas Menschliches an unseren scheinbaren Feinden, oft sogar Eigenschaften, die wir mit ihnen teilen. So helfen sie uns, unsere eigenen SchwĂ€chen zu erkennen.

Ich finde, es lohnt sich, das auszuprobieren!

Mit Freunden haben wir meist schon entsprechende Erfahrungen gemacht, die uns dann wieder versöhnen, wenn wir uns entzweit hatten. Sie konnten uns dann wieder entgegenkommen, nachdem wir uns fĂŒr sie geöffnet haben.

Anstatt die Fehler und das Entzweiende bei anderen zu suchen, könnten wir uns darauf verlegen, das Gemeinsame, Verbindende zu finden. Dazu brauchen wir uns nicht zu verbiegen, sondern uns nur fĂŒr die Einstellung zu öffnen, dass der andere auch eine Seele ist, die hier eine menschliche Erfahrung macht und die ihre GrĂŒnde hatte, sich so zu verhalten.

Dabei können uns die Fragen, die die spirituelle Lehrerin Byron Katie entwickelt hat, sehr helfen:

Als erstes, uns zu fragen, ob wir wirklich sicher sein können, dass unsere Gedanken der RealitÀt entsprechen, dass jemand uns z.B. verletzen wollte.

Und uns dann vorzustellen, wie wir uns ohne diesen Gedanken fĂŒhlen wĂŒrden.

Und dann einmal das Ganze umzudrehen, z.B. uns zu fragen, ob wir unsererseits den anderen verletzt haben, vielleicht ohne es zu wollen. Denn das ist hÀufig der Fall.

Diese Herangehensweise an Konflikte verlangt Mut zur Ehrlichkeit mit uns selbst und die Einsicht, dass wir wirklich verbunden sind und deshalb nur der Weg der Wahrheit und der Liebe fĂŒr uns in Frage kommt.

Am Ende werden wir belohnt mit Selbstvertrauen, wie der Dalai Lama sagt, und mit Klarheit und Frieden, den wir selbst in unserem Geist erschaffen haben.

FĂŒr mich ist das die entscheidende Botschaft fĂŒr 2012.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten und „Werkzeuge“, die uns helfen können, wenn wir diesen Weg gehen wollen.

Z.B. die Meditation, die uns innehalten und aussteigen lĂ€sst aus den Ă€ußeren EindrĂŒcken. Wir nehmen uns Zeit und gönnen uns Momente der Ruhe und Innenschau. So kann sich unser Geist wieder klĂ€ren, und das ist wichtig, um unsere gewonnenen Einsichten zu integrieren und unser Handeln danach auszurichten.

Innere Reisen – ebenfalls eine Art der Meditation – sind eine große Hilfe dabei, unsere GefĂŒhle und die Bilder unseres Geistes wahrzunehmen und einen bewussten Umgang mit ihnen zu lernen.

Man beginnt mit gefĂŒhrten Reisen, wie ich sie anbiete. Ziel ist es aber auch, selbst im Alltag Achtsamkeit zu ĂŒben, um mit der inneren Welt in Kontakt zu bleiben. Wenn es uns zur Gewohnheit wird, uns öfter bewusst im Moment wahrzunehmen, lernen wir uns kennen, wie wir wirklich sind,  auch mit all den „kleinen“, scheinbar unbedeutenden GefĂŒhlen und Gedanken. Gerade das, was wir normalerweise kaum beachten, hat grĂ¶ĂŸeren Einfluss auf unser Tun und Lassen, als wir denken. Und deshalb ist es wichtig, achtsamer mit uns selbst zu werden. Sonst kann es passieren, dass wir uns als Opfer der UmstĂ€nde empfinden, weil wir nicht mitbekommen, wie wir sie selbst mit unseren eigenen Überzeugungen gestalten.

Ein Beispiel:

Angenommen, wir beherbergen in uns den unbewussten Glaubenssatz, dass wir nie das bekommen, was wir uns wĂŒnschen. Dann tragen wir diese pessimistische Grundhaltung vor uns her und verhalten uns entsprechend, indem wir uns z.B. gar nicht mehr um die ErfĂŒllung unserer WĂŒnsche bemĂŒhen. Auch andere werden wir in ihrer Haltung uns gegenĂŒber mit unserer negativen Überzeugung beeinflussen. Und wir werden das, was wir bekommen, vermutlich ziemlich kritisch betrachten oder vielleicht gar nicht wahrnehmen, wenn WĂŒnsche in ErfĂŒllung gehen. Denn der „Wunsch“, der alles ĂŒberschattet, ist der unbewusste Glaubenssatz
und der macht uns unzufrieden.

Wie man sieht, kreieren wir uns selbst in unserem Geist genau die Situationen, die unserer Überzeugung entsprechen.

Wenn wir immer wieder mit widrigen UmstĂ€nden oder schwierigen Personen konfrontiert werden, hilft es, diese Situationen, mit dem Spiegelgesetz aufzulösen. Auf diese Weise kommen wir unseren unbewussten Überzeugungen auf die Spur. Solange wir unbewusst gegen scheinbar Ă€ußere UmstĂ€nde ankĂ€mpfen, leben wir in einer Art Trance. Man könnte es auch Schlaf nennen. Und wenn wir uns beim Schlafwandeln den Kopf an der Wand stoßen, machen wir die Wand dafĂŒr verantwortlich. Wenn wir Licht ins Dunkel unserer GlaubenssĂ€tze gebracht haben, können wir das erkennen und fĂŒhlen und uns dann endlich bewusst entscheiden, ob wir weiter an dem alten Denkmuster festhalten wollen. Manchmal fĂ€llt es im Moment des Erkennens von uns ab.

Wir können nichts fĂŒr diese unbewussten Gedankenmuster, oft haben wir sie schon in der Kindheit von Eltern, Lehrern etc. mitbekommen. Vielfach sind sie auch Teil unserer Charakterstruktur. HierrĂŒber gibt die Charakterlehre Enneagramm Aufschluss.

Es öffnet uns die Augen fĂŒr unsere gewohnheitsmĂ€ĂŸigen Verhaltensweisen, Überzeugungen, Ängste, Strategien, aber auch StĂ€rken und SchwĂ€chen, die auf unserem Charaktertyp beruhen. Es zeigt uns, mit welcher Brille wir die Welt sehen und mit welcher Fassade wir uns zu schĂŒtzen versuchen. Und es kann sehr hilfreich sein, um andere besser zu verstehen und MitgefĂŒhl zu entwickeln.

Auch mit Systemischen (Familien-)Aufstellungen kann man problematische Situationen klĂ€ren und neue Lösungsmöglichkeiten finden. Manchmal löst sich die dargestellte Situation nach der Aufstellung von selbst, ohne dass man noch etwas dafĂŒr tun muss. Schon dadurch, dass die Rollen-Stellvertreter ihre GefĂŒhle Ă€ußern, kann sich eine Situation klĂ€ren. Wenn ich in einer Aufstellung erfahre, wie sich die Stellvertreter der Konfliktbeteiligten fĂŒhl(t)en und so die Motivation fĂŒr ihr Handeln besser verstehen kann, fĂ€llt es mir leichter MitgefĂŒhl zu entwickeln. Oft kommt es zu Versöhnungen, die sich auch auf die realen Personen auswirken. Das Besondere ist, dass die Lösungen fĂŒhlbar sind und immer ein Gleichgewicht angestrebt wird, in dem sich möglichst alle Beteiligten gut fĂŒhlen.

In diesem Jahr des Wandels will ich mit einer neuen Jahresgruppe beginnen, diesmal nur fĂŒr Frauen: Frauen im Lebenswandel

Ich möchte Frauen in Zeiten der Neuorientierung und an Wendepunkten des Lebens Hilfe, Inspiration, Austausch und spirituelle Begleitung anbieten. Die Gruppe soll ein Ort sein, wo Begegnung und Austausch mit anderen Frauen im Wandel möglich ist und wo frau willkommen ist und so sein kann, wie sie ist
mit ihren TrĂ€nen und ihrem Lachen
mit dem, was sie berĂŒhrt und bewegt.

Eine Gruppe kann uns stĂ€rken und inspirieren, uns Freude bringen und Mut machen – und wir fĂŒhlen, dass wir nicht allein, sondern in Verbindung sind mit anderen, die uns liebevoll begleiten. Manchmal entstehen Freundschaften fĂŒrs Leben.

Auch die Klassische Homöopathie kann uns helfen, klarer und mitfĂŒhlender zu werden, weil sie unser inneres Gleichgewicht wieder herstellen kann.

Das kann sich anfĂŒhlen wie das Erwachen aus einem schweren Traum. Es ist, als ob uns die Augen geöffnet werden fĂŒr die Schleife, in der wir uns immer wieder gedreht haben, weil wir glaubten, das Leben sei nun mal so. Wir haben etwas mehr Abstand zu uns selbst und gewinnen mehr innere Freiheit, so zu sein, wie wir sein können. Wir mĂŒssen nichts verĂ€ndern an uns, wir haben nur mehr Möglichkeiten, mutiger zu sein und uns selbst einmal anders zu erfahren. Wir können aus der Schleife aussteigen und den nĂ€chsten Schritt tun.

Wir haben mehr Entscheidungsfreiheit von innen her – und das ist ganzheitliche Heilung fĂŒr mich.

Last but not least ist Biodanza eine wunderbare Methode, um Liebe und MitgefĂŒhl fĂŒr sich selbst und andere zu entwickeln und gleichzeitig die Freude am Leben zu spĂŒren. Biodanza kommt aus SĂŒdamerika und heißt „Tanz des Lebens“. FĂŒr alle, die Musik und Bewegung lieben, ist Biodanza eine wunderbare Möglichkeit, die eigene VitalitĂ€t und KreativitĂ€t zu spĂŒren, sich im Tanz auszudrĂŒcken und auszuleben, sich selbst und den Kontakt zu anderen wieder mehr zu genießen. Man muss dazu keine Tanzschritte lernen und keine Vorkenntnisse haben – jeder kann mit Biodanza die Freude an Musik und Tanz ausleben oder wiederentdecken. Es gibt kein richtig oder falsch, keine Bewertungen 
erlaube Dir, Deinen eigenen Tanz zu tanzen. Du bist willkommen damit.

………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Newsletter, Dezember 2011

 

Liebe FreundInnen und an meiner Arbeit Interessierte,

ich wĂŒnsche Euch frohe, entspannte und friedliche Weihnachten und einen guten Start ins lang  erwartete Jahr 2012.

Weihnachten und die Botschaft des Kindes

Weihnachten war fĂŒr mich lange Zeit ein Fest, das mir nicht besonders viel bedeutete, weil es zu einem Jahreshöhepunkt unseres westlichen Glaubens an das materielle GlĂŒck verkommen war.

Die Vorweihnachtszeit war geprĂ€gt vom Geschenkestress und Weihnachtsfeiern, die man als PflichtĂŒbung betrachtete.

Jetzt mit zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit scheint sich das Weihnachtsfest langsam zu erholen vom materialistischen Boom des 20. Jahrhunderts und wieder mehr ein Fest der Liebe und Verbundenheit zu werden. Zumindest nehme ich das in meinem Umfeld so wahr.

Ich bin dankbar fĂŒr die materielle Sicherheit, die wir uns in unserem Land geschaffen haben – doch wir haben dafĂŒr auf menschlicher Ebene einen hohen Preis gezahlt – jeder einzelne und auch unsere Gesellschaft insgesamt. Das zeigt sich in den Familien, an den Beziehungen, an der psychischen Verfassung der Menschen, insbesondere auch der Kinder. Arbeit, Erfolg und Funktionieren im Beruf haben bei uns seit langem schon die fĂŒhrende Rolle im Leben ĂŒbernommen – richtiger noch: wir sind es, die diesem Bereich diese Bedeutung gegeben haben. Nur in wenigen Lebenssituationen verschiebt sich unsere Sicht vorĂŒbergehend, etwa wenn wir verliebt sind, wenn ein Kind geboren wird oder wenn jemand stirbt.

Wir sind in diesem Denken aufgewachsen – wir Nachkriegskinder und die, an die wir es weitergegeben haben. Und es erscheint uns selbstverstĂ€ndlich. Deutschland hat sich damit einen besonderen Ruf in der Welt erarbeitet. Auch ich spĂŒre diese Verpflichtung, alles fĂŒr meine Arbeit zu geben, was ich kann, in mir und bin auch dankbar dafĂŒr. Es ist ohne Frage eine gute Eigenschaft. Aber diese MentalitĂ€t ist genauso unsere Herausforderung.

Und da ist es einfach hilfreich, mal ĂŒber den eigenen Tellerrand hinauszublicken: wie gehen andere Menschen, andere Völker damit um? Welche Überzeugungen, welches Denken und FĂŒhlen treibt sie an?

Da wir Deutschen zu den reisefreudigsten Menschen auf der Welt gehören, haben wir dazu ja genug Gelegenheit.

Und ich frage mich, treibt es uns vielleicht auch deshalb soviel in andere LĂ€nder, weil wir uns woanders besser entspannen als im eigenen Land?

Können wir woanders mehr so sein, wie wir sind oder wie wir es uns wĂŒnschen – jenseits vom Arbeitsstress?

Genießen wir die Herzlichkeit, das natĂŒrliche LĂ€cheln und die Gastfreundschaft der Menschen dort so, weil wir sie hier bei uns vermissen mit all unseren Regeln und Verboten? Warum fĂŒhlen gerade wir „vernĂŒnftigen“, materiell reicheren Menschen uns so wohl bei den „unvernĂŒnftigeren“, oft „kindlicheren“, materiell schwĂ€cheren? Gerade bei ihnen scheint nicht nur unser Körper, sondern auch Herz und Seele WĂ€rme tanken zu können.

Dass viele schon seit langem in Asien den Zugang zu ihrer SpiritualitÀt suchen und finden, weil sie uns hier im Westen verlorenging bei der immer schneller werdenden Jagd nach materieller Befriedigung und technologischem Fortschritt, ist bekannt.

Unser materielles Leben ist hier – im Vergleich zu den meisten anderen LĂ€ndern der Erde – gut abgesichert
die meisten haben mehr als genug.

Doch macht uns das wirklich glĂŒcklich?

Der Sohn von Freunden aus Sri Lanka besuchte uns hier vor einigen Jahren. Er hatte in seiner Heimat viele Deutsche kennengelernt und den Eindruck gewonnen, dass wir aus einem wahrhaft reichen Land kommen. Er wollte nun bei seinem Besuch herausfinden, was das Geheimnis unseres Reichtums ist. Ich war gespannt und fragte ihn am Ende, ob er eine Antwort auf seine Frage gefunden hÀtte. Und er hatte es gesehen:

Arbeit und Berufsleben bestimmen unser Leben – alles andere wird dem untergeordnet: unsere Lebendigkeit, NatĂŒrlichkeit, Familienleben, die ErnĂ€hrung, Freundschaften, unsere GefĂŒhle.

Unser Inneres Kind kommt zu kurz!

Wir sind so „vernĂŒnftig“, und deshalb dĂŒrfen wir auch in den weltweiten FĂŒhrungsgremien mitmischen, die sich auf Grund wirtschaftlicher Macht das Recht herausnehmen, ĂŒber die Welt zu bestimmen.

Ich kann und will das nicht bewerten – wĂŒnsche mir aber, dass die Regierungschefs der G8 bei ihren GesprĂ€chen spirituelle BeraterInnen wie den Dalai Lama und Gangaji an ihrer Seite haben. Außerdem sollten einige junge, engagierte Menschen – vor allem aus Nicht-G8-LĂ€ndern – dabei sein und Mitsprache- und Vetorecht haben. Und dann noch ein guter Clown – z.B. Patch Adams oder David Gilmore. Und dieses Gremium sollte jeden Morgen miteinander meditieren und ein Mantra singen, nachmittags mit Gila Antara eine Stunde singen und abends eine Biodanza-Vivencia miteinander tanzen. Ich glaube, das wĂ€re ein sinnvoller Beitrag zum Weltfrieden und könnte die Welt wirklich verĂ€ndern.

Auch Weihnachten kann uns wieder an das Kind in uns erinnern. Gott ist als Kind zu uns gekommen: nackt, arm und schwach. Dieses Kind hat die Herzen erwĂ€rmt mit seiner Unschuld, seinem Frieden, seinem LĂ€cheln und seinem Licht. Und das ist bis heute fĂŒr mich die Botschaft Weihnachtens.

Meinem Inneren Kind gefÀllt dieses Gedicht sehr gut:

Lass dich fallenLass dich fallen,
lerne Schlangen beobachten,
pflanze unmögliche GÀrten.
Lade jemanden
GefÀhrlichen zum Tee ein,
mache kleine Zeichen,
die „Ja“ sagen und
verteile sie ĂŒberall in deinem Haus.
Werde ein Freund von
Freiheit und Unsicherheit.
Freue dich auf TrÀume.
Weine bei Kinofilmen,
schaukle so hoch du kannst
mit deiner Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen,
verweigere „verantwortlich zu sein“,
tue es aus Liebe.
Glaube an Zauberei,
lache eine Menge,
bade im Mondlicht.
TrÀume wilde phantasievolle TrÀume,
zeichne auf die WĂ€nde.
Lies jeden Tag.
Stell dir vor,
du wÀrst verzaubert,
kichere mit Kindern,
höre alten Leuten zu.
Spiele mit allem,
unterhalte das Kind in dir,
du bist unschuldig,
baue eine Burg aus Decken,
werde naß,
umarme BĂ€ume,
schreibe Liebesbriefe.
(Joseph Beuys)

 

Wir sind Seelen, die eine menschliche Erfahrung machen

Manchmal gerate ich in den Zwiespalt zwischen einerseits dem Bewusstsein, eine Seele zu sein in ihrer Vollkommenheit und Verbundenheit mit der göttlichen Liebe, und andererseits meinen menschlichen Zweifeln und schwachen GefĂŒhlen, die aus dem Empfinden des Getrenntseins entstehen: Angst, Unsicherheit, Schmerz und Ärger.

Ich spĂŒre zwar zunehmend, dass diese Zeit, in der wir gerade leben, mein Bewusstsein zunehmend erhellt und das Vertrauen in die Verbundenheit stĂ€rkt. Gleichzeitig hören aber die Ă€ngstlichen GefĂŒhle des „kleinen Ichs“ natĂŒrlich nicht einfach auf
es geht ja auch nicht darum, abzuheben und unser Menschsein zu ignorieren. Aber ein Teil in mir wĂŒnscht sich doch immer wieder entgegen besseren Wissens und aller Erfahrung, die schwierigen GefĂŒhle loszuwerden
besonders, je mehr ich mir meiner Seele bewusst werde und je öfter ich diese friedlichen, annehmenden Momente genießen kann. Dieser Teil will mir auch einreden, ich mĂŒsste doch langsam mal darĂŒber hinauskommen und einfach viel gelassener sein.

Doch ich weiß inzwischen: es geht weder ums Loswerden von GefĂŒhlen, noch um Leistung bzgl. Gelassenheit
solche Gedanken kommen auch nur aus dem unzufriedenen Ego, das sich nie mit dem abfinden kann, was ist. Zu unserer menschlichen Erfahrung gehören alle GefĂŒhle dazu, auch die unangenehmen.

Der Zwiespalt entsteht vielleicht auch daher, dass wir nach GlĂŒck streben und das GlĂŒck des Egos mit dem verwechseln, was uns tief im Herzen glĂŒcklich macht: innerer Frieden in dem Bewusstsein der Vollkommenheit und der Verbundenheit mit Allem.

 

Und wie kommen wir in den inneren Frieden?

Ich komme dahin in der Stille, im bewussten Atmen, in der Meditation, durch Humor (liebevoll ĂŒber mich selbst lachen) und in der vertrauten Gemeinschaft mit anderen – im gemeinsamen Singen, Musizieren und Tanzen und ĂŒber den gemeinsamen Austausch mit anderen, die mich verstehen und annehmen können.

Und indem ich meine GefĂŒhle zulasse und anerkenne. Wenn mir das gelingt, kann ich meist mit Leichtigkeit durch sie hindurchgehen.

Solange ich mich wehre, verurteile und unterdrĂŒcke, gerate ich immer tiefer in den GefĂŒhlsschlamassel hinein
bis ich schließlich kapitulieren muss
und so wieder auf den Weg der Annahme und der Liebe komme. Wenn ich meine GefĂŒhle innerlich anspreche (wie beim Inneren Reisen), kommt alles wieder ins Fließen
und ich frage mich dann, warum ich nicht eher darauf gekommen bin. Das liegt meist am Verstand.

Unser Ego-Verstand will immer alles analysieren. Er lĂ€sst nicht so schnell locker: „Nur“ annehmen, das ist ihm meist zu einfach. Er will immer beschĂ€ftigt sein, braucht etwas Neues, Interessantes, Spannendes. Aber auch das gehört zu dem Menschen, der ich bin, und wenn ich auch das so lassen kann, kommt noch mehr Frieden in mein Herz – und alles entspannt sich zunehmend. Denn uns wahrzunehmen und uns zu lassen, wie wir sind, ist die reine Liebe! Und so einfach können wir sie wieder spĂŒren. Wir mĂŒssen uns nur daran erinnern. Wir können die Liebe nicht machen – das ist die Strategie unseres Egos, das immer glaubt etwas tun zu mĂŒssen. Wir können uns nur – immer öfter – daran erinnern, wie wir wieder in die Liebe kommen können
und wer wir eigentlich sind.

 

Wenn wir uns einfach sein lassen und in unserem Sein mitschwingen in der göttlichen Liebe, von der wir umgeben sind, dann können wir manchmal wirklich spĂŒren, dass alles vollkommen ist, wie es ist. Dass wir nichts Ă€ndern mĂŒssen/können aus unserer Unzufriedenheit heraus. Wenn wir im Fluss sind mit uns und Allem, dann spĂŒren wir, was wirklich wichtig ist. Dann hören wir unsere Innere Stimme, haben Zugang zu unserer Intuition und zu diesem sicheren Ort in uns, an dem wir uns geborgen fĂŒhlen können. Aus diesem Sein entsteht unsere wahre Kraft, Dinge zu bewirken, die hilfreich sind fĂŒr das Wohl aller und damit auch fĂŒr uns selbst.

Bei diesem Erinnern können wir uns gegenseitig helfen – mit anderen, die sich das auch wĂŒnschen, die auch die Kraft der Liebe gespĂŒrt haben. Im gemeinsamen Fließen mit dem, was ist, kann diese Kraft umso stĂ€rker werden. Das erlebe ich immer wieder in der gemeinsamen Meditation, im annehmenden Austausch miteinander, im Miteinander-Singen und beim Biodanza.

 

Bewusstheit

Manchmal ist es auch sehr hilfreich, Blockaden zu lösen, indem wir klÀren, welche Resonanzfelder wir gerade um uns herum erschaffen haben.

Das geht manchmal ganz schnell, wenn wir Situationen spiegeln mit Hilfe des Spiegelgesetzes.

 

Oder indem wir durch Aufstellungen systemische ZusammenhĂ€nge sichtbar machen, die aus unserer Familie, unserem Beruf oder sonstigen Beziehungsstrukturen stammen, in denen wir uns befinden. Dabei können wir Prozesse sehen und direkt nachvollziehen und uns dann fĂŒr den Weg der Liebe entscheiden.

Das kann vieles wieder in Fluss bringen, was lange stagniert hat. Im vergangenen Jahr habe ich immer wieder kleine und große Wunder erlebt bei unseren Aufstellungen.

Auch die Klassische Homöopathie kann uns den Weg in die Bewusstheit erleichtern.

Das kann sich anfĂŒhlen wie das Erwachen aus einem schweren Traum. Es ist, als ob uns die Augen geöffnet werden fĂŒr die Schleife, in der wir uns immer wieder gedreht haben, weil wir glaubten, das Leben sei nun mal so. Wir haben etwas mehr Abstand zu uns selbst und gewinnen mehr innere Freiheit, so zu sein, wie wir sein können. Wir mĂŒssen nichts verĂ€ndern an uns, wir haben nur mehr Möglichkeiten, mutiger zu sein und uns selbst einmal anders zu erfahren. Wir können aus der Schleife aussteigen und den nĂ€chsten Schritt tun.

Wir haben mehr Entscheidungsfreiheit von innen her – und das ist ganzheitliche Heilung fĂŒr mich.

Ich bin sehr dankbar, diese Arbeit machen zu dĂŒrfen.

Alle Wege ins reine Sein/Bewusstsein fĂŒhren ĂŒber die Bewusstheit bzw. das Innehalten im gegenwĂ€rtigen Moment.

GlĂŒck, Lebendigkeit, Verbundenheit, Frieden, Stille – was auch immer das ist, wonach wir uns sehnen – es ist schon da. Wir mĂŒssen es nur wahrnehmen.

Das ist die scheinbar einfache Weisheit, die uns die alten und die neuen Meister schon immer zu vermitteln versuchten.

Und nie haben soviele Menschen sie vernommen wie in der heutigen Zeit.

Und wir können jederzeit beginnen, sie selbst zu erfahren, in jedem Moment, jetzt!

SpĂŒre einfach fĂŒr ein paar Minuten Deinen Atem.

Werde Dir bewusst, was du jetzt gerade denkst und fĂŒhlst,

und erkenne es an als Deins, ohne es zu bewerten.

Versuche, das was da jetzt in Dir ist, nur da sein zu lassen.

Du könntest auch innerlich zu dem GefĂŒhl oder Gedanken sprechen: „Du gehörst jetzt zu mir“.

Wehre dich nicht dagegen, so absurd, unwesentlich oder unangenehm es Dir auch erscheinen mag –

lĂ€chle vielleicht darĂŒber oder lĂ€chle Dir selbst innerlich zu.

SpĂŒre, wie Du Dich jetzt fĂŒhlst.

So bist Du jetzt.


 um mehr geht es nicht, doch auch nicht um weniger
.

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Newsletter, September 2011

Liebe FreundInnen und Mitreisende auf den Inneren Wegen,

der Sommer, mit dem wir so unzufrieden waren, ist nun vorbei und kann sich jetzt, wo wir keine Erwartungen mehr haben, offenbar entspannen und die Wolken weiterziehen lassen 🙂
Wurde uns da etwa unser kollektives Schwarzsehen gespiegelt?

Wir leben in einer Zeit, in der die Ă€ußeren Sicherheiten immer mehr wegbrechen. Politik, Wirtschaft und Umwelt geraten zunehmend aus dem Gleichgewicht. Das Jahr 2012 naht und macht vielen Angst.

Andererseits gibt es auch immer mehr Menschen, die sich auf politischer, ökologischer und spiritueller Ebene um die Rettung der Erde und der Menschheit bemĂŒhen. DarĂŒber finden wir nicht soviel in den großen Medien, aber umso mehr in unserem Bekanntenkreis und unseren Netzwerken.

Diese Zeit fordert uns heraus, Sicherheit und Vertrauen in uns selbst und im liebevollen Miteinander zu finden. Vielleicht hast Du auch spirituelle oder geistige FĂŒhrer, die Dich dabei unterstĂŒtzen.

Ich glaube, es geht im Leben immer darum, unseren ureigenen, authentischen Weg zu finden und Verantwortung fĂŒr unser Leben zu ĂŒbernehmen. Zeiten der Ă€ußeren Unsicherheit können uns dabei helfen, weil unsere vertrauten KrĂŒcken ins Wanken geraten. So wird unser Vertrauen zu uns selbst und in unsere inneren Kraftquellen auf die Probe gestellt, und wir kommen an unsere Grenzen bzw. an die Grenzen unseres Egos, das nach Ă€ußerer Sicherheit ruft.

Auch Krankheiten, Trennungen und finanzielle EngpÀsse können uns dahin bringen.

Dann spĂŒren wir unsere Angst, die uns innerlich eng macht.

Durch solche Phasen bin ich im letzten Jahr immer wieder gegangen und habe diese Zeit doch als große Chance empfunden, noch mehr zu mir zu kommen und zu spĂŒren, was mir wirklich wichtig ist im Leben. Und wenn ich schließlich die Angst und den Schmerz als zu mir gehörig annehmen konnte und sie ganz zu fĂŒhlen wagte, geschah das Wunder: meine Leichtigkeit und meine Liebe kehrten zurĂŒck, die Liebe zu mir und zu meinem Leben. Ich kam wieder in Kontakt mit meiner Seele und ich konnte mein Gottvertrauen ganz neu entdecken, und das gibt mir eine Sicherheit, die unabhĂ€ngig ist von Ă€ußeren Bedingungen. Und dann kam oft auch wieder Hilfe von außen. Wenn wir bereit sind, das Schmerzhafte, Bedrohliche zu fĂŒhlen, anstatt uns dagegen zu wehren, können wir einen Schritt weiterkommen und eine neue Erfahrung machen, die uns bisher gefehlt hat. Dazu mĂŒssen wir die Angst nicht loswerden, sondern können auch sie mitnehmen in diese Erfahrung. Erst in diesem Zulassen geschieht Loslassen, wĂ€hrend wir durch Widerstand gerade das Gegenteil bewirken: Festhalten. Gut zu merken im Englischen:  „What you resist persists“.

Um solche inneren Erfahrungen geht es z.B. bei meinen Inneren Reisen.

Ich bin inzwischen ĂŒberzeugt, dass alles, was mir begegnet, mit mir zu tun hat: das Schöne und das HĂ€ssliche, das Leichte und das Schwere. Ich bin immer in Resonanz mit dem, was mich umgibt. So kann das, was von außen kommt, mir helfen, mein Inneres besser zu verstehen. Die Quantenphysik hat das schon lange verstanden. Wir ziehen immer das an, was wir im Geist erschaffen. Und es ist gut, das auch auf das Liebevolle zu beziehen, das uns entgegenkommt.

Das Schwere bringt mich mit einem Thema in Kontakt, das mir noch nicht bewusst ist, etwas das ich noch nicht als zu mir gehörig erkenne. Ich kĂ€mpfe noch dagegen an und will es nicht spĂŒren, weil ich Angst habe. Wenn wir diese Themen spiegeln, erkennen wir unsere Selbstablehnung und den im Problem verborgenen Schatz, nĂ€mlich die Möglichkeit, einen bisher ungeliebten Teil von uns endlich zu integrieren und damit ein StĂŒck „heiler“ zu werden.

Es gibt aber auch Situationen, in denen wir mit Annahme oder Spiegeln nicht weiterkommen. Das ist dann der Fall, wenn wir GefĂŒhle und Überzeugungen von anderen unbewusst ĂŒbernommen haben, wie es oft zwischen Eltern und Kindern passiert, aber auch bei Paaren, zwischen Chef und Angestellten etc. Solche EinflĂŒsse können uns in unserer authentischen Entwicklung blockieren. Systemische Aufstellungen sind sehr hilfreich, um solche Blockaden zu lösen. Sehr wirkungsvoll ist dabei der Satz: „Ich stehe nicht mehr zur VerfĂŒgung“, den Olaf Jacobsen geprĂ€gt hat, von dem ich das Freie Systemische Aufstellen (dazu schreibe ich noch etwas im Programm-Teil weiter unten) gelernt habe. Damit habe ich selbst und mit meinen Patienten erstaunliche Erfahrungen gemacht. Mit diesem SchlĂŒsselsatz haben wir die Möglichkeit herauszufinden, was wirklich zu uns gehört. Bleibt das GefĂŒhl danach bestehen, ist es unseres und muss gefĂŒhlt und integriert werden.

Wenn wir – im Bewusstsein unserer Resonanz – lernen, achtsamer mit unseren GefĂŒhlen und Erfahrungen umzugehen, kommen wir immer mehr mit uns selbst und mit unserem Herzen in Kontakt
wir lernen, mehr auf die Zeichen unserer Seele zu achten.
Dann sind wir bereit, aus alten Gewohnheiten auszusteigen, die sich so vertraut anfĂŒhlen, in denen wir aber oft feststecken. Oft halten wir so an unseren Erwartungen fest und sind enttĂ€uscht und wĂŒtend, wenn sie sich nicht erfĂŒllen. Statt dessen könnten wir versuchen, uns auf das, was ist, einzulassen bzw. mitzugehen und mehr auszuprobieren als das, was wir gewohnt sind. Wir könnten etwas spielerischer, experimentierfreudiger reagieren und damit die Leichtigkeit in unser Leben einladen.

See mit Text
Gila Antara singt in einem Lied davon „das Unmögliche zuzulassen“. So fĂŒhlt es sich vielleicht erst einmal an, aber es ist nicht wirklich unmöglich: es ist das, was gerade da ist, und es ist sowieso da, auch wenn wir uns dagegen wehren.
Wohin du auch gehst,
was du noch nicht verstehst von dir,
das begegnet dir ĂŒberall
es findet dich, denn es will dich berĂŒhr’n
Gila Antara
Wir können meist viel mehr, als wir uns zutrauen. Und je mehr wir uns trauen – Schritt fĂŒr Schritt – , desto mehr Vertrauen in unsere Möglichkeiten und unsere Kraft gewinnen wir. Ich glaube, das ist meine Aufgabe im Leben
 der Auftrag, den meine Seele sich selbst gegeben hat
und vielleicht gilt das ja auch fĂŒr manche von Euch.

Und zu diesem Potential gehören auch und gerade unsere bisher unterdrĂŒckten, ungeliebten Anteile, alles was wir als SchwĂ€chen empfinden. Gerade dort ist oft unser Schatz verborgen. Wir schĂ€men uns, ihn zu zeigen, weil wir glauben, dass wir damit nicht willkommen sind. Vielleicht ist uns das als Kind so vermittelt worden von einem Erwachsenen, der sich auch damit abgelehnt hat.
Manchmal hoffen wir, dass andere diesen Schatz in uns finden, aber wenn wir selbst ihn ablehnen, erzeugen wir bei anderen meist eine Àhnliche Resonanz.
NatĂŒrlich kann uns die Liebe von anderen Menschen helfen, uns selbst anzunehmen, aber so bleiben wir in kindlicher AbhĂ€ngigkeit gefangen.
Besser erscheint es mir umgekehrt: erlaube dir, dich selbst zu lieben, an dich zu glauben und gut fĂŒr dich zu sorgen und hilf damit den anderen, dich zu lieben…und sich selbst.

In letzter Zeit ist mir durch meine Patienten wieder deutlich geworden, welches Geschenk die Homöopathie uns macht. Im Prozess der homöopathischen Behandlung haben wir die Chance, uns unserer selbst bewusst zu werden.

Das kann sich anfĂŒhlen wie das Erwachen aus einem schweren Traum. Es ist, als ob uns die Augen geöffnet werden fĂŒr die Schleife, in der wir uns immer wieder gedreht haben, weil wir glaubten, das Leben sei nun mal so. Wir haben etwas mehr Abstand zu uns selbst und gewinnen mehr innere Freiheit, so zu sein, wie wir sein können. Wir mĂŒssen nichts verĂ€ndern an uns, wir haben nur mehr Möglichkeiten, mutiger zu sein und uns selbst einmal anders zu erfahren. Wir können aus der Schleife aussteigen und den nĂ€chsten Schritt tun.

Wir haben mehr Entscheidungsfreiheit von innen her – und das ist ganzheitliche Heilung fĂŒr mich.

Neben unserem natĂŒrlichen menschlichen Lied spielt noch ein anderes Lied
in jedem von uns.Dieses andere Lied bestimmt unsere GefĂŒhle, TrĂ€ume,
Ambitionen, Arbeit, Beziehungen, Krankheiten und sogar unsere Situation.

(R. Sankaran)

Manchmal geschieht dieser Befreiungs-Prozess auch, ohne dass es einem bewusst wird, das ist vor allem bei Kindern so. Vor der Behandlung fĂŒhlten sie z.B. aus einer inneren Unruhe und Unzufriedenheit heraus einen Drang, andere zu provozieren. Und hinterher sind sie innerlich ausgeglichen und können sich auch nicht mehr daran erinnern, dass es vorher anders war.

Körperliche Symptome sind Hinweise unserer Seele, die wir vorher ĂŒbersehen – nicht wahr-genommen – haben. So ist der Weg ĂŒber den Körper eine zweite Chance zu spĂŒren, was uns noch fehlt und was jetzt in unserem Leben geheilt werden will. Und dabei kann die Homöopathie uns auf sanfte Weise helfen.

Auch das Spiegeln von Krankheitssymptomen kann ein Weg sein, ihre Sprache zu verstehen. Auch damit können wir in einen Bewusstseinsprozess einsteigen, der Heilung bringen kann, wenn wir es wirklich ernst nehmen und dranbleiben, bis das Thema erlöst ist.

Wir sind immer in Resonanz mit unserer Umwelt. Alles spiegelt uns und kann uns helfen, uns selbst zu helfen. Gleichzeitig sind wir sowohl mit unseren Krankheiten und unserer Unfreiheit, als auch mit unserem Heilungsprozess ein Geschenk fĂŒr die anderen, die wir ebenfalls spiegeln.

 

Was gibt es Neues bei mir?

 

Neu ist vor allem meine Praxis in LĂŒneburg, die ich gerade eröffnet habe.

Ich habe jetzt einen schönen Raum in einer großen Gemeinschaftspraxis in der
Schießgrabenstr. 2. Hier will ich nicht nur meine Patienten und Klienten empfangen, sondern auch Kurse anbieten und den Raum fĂŒr Gruppen nutzen.

Z.B. findet hier zur Zeit unser Ideentreffen statt, bei dem ca. einmal monatlich Menschen zusammenkommen, die sich gegenseitig inspirieren und Tipps geben fĂŒr ihre Projekte und HerzenswĂŒnsche. In der entspannten und anregenden AtmosphĂ€re entstehen immer wieder so viele interessante Ideen, die schon mehreren von uns bei ihren Vorhaben sehr geholfen haben. Wer Interesse daran hat, kann einfach dazukommen. Die Teilnahme ist kostenlos, jede/r bringt eine Kleinigkeit zu knabbern oder zu trinken mit. Bitte vorher anmelden, weil wir nicht unbegrenzt  Platz und StĂŒhle haben.

Auch auf meiner Internetseite gibt es immer wieder Neues zu dem, was ich anbiete.

 

Neu in meinem Kurs- und Therapieangebot ist das Freie Systemische Aufstellen nach Olaf Jacobsen.

Wie ich schon oben erwĂ€hnt habe, gehe ich davon aus, dass wir immer in Resonanz sind mit unserer Umwelt, das gilt insbesondere fĂŒr menschliche Systeme, also Familien, Unternehmen oder andere Gruppen, denen wir uns zugehörig fĂŒhlen.

Wir ĂŒbernehmen eine Rolle in diesen Systemen, die geprĂ€gt ist von unseren und den kollektiven Glaubens-sĂ€tzen sowie von den Projektionen einzelner Mitglieder. All das geschieht normalerweise unbewusst.

Beim Arbeiten mit dem Spiegelgesetz erfĂ€hrt man ganz deutlich, wie andere mit unseren lieblosen GlaubenssĂ€tzen in Resonanz gehen und sie uns zurĂŒckspiegeln. Und auch in unserem Körper können wir das beobachten. Genauso ist es natĂŒrlich umgekehrt: wir ĂŒbernehmen auch GlaubenssĂ€tze und GefĂŒhle von anderen, am stĂ€rksten von unseren Eltern, aber auch von Mitgliedern anderer Gruppen und sogar im alltĂ€glichen Kontakt mit Menschen, denen wir begegnen.

Vielleicht kennt Ihr das auch, dass Ihr fĂŒr jemanden, den Ihr kaum kennt, sehr respektvolle oder missachtende GefĂŒhle empfindet, die sich nicht aus der Situation erklĂ€ren lassen. In diesem Fall ĂŒbernehmen wir das GefĂŒhl, das unser GegenĂŒber zu sich selbst hat. So etwas passiert stĂ€ndig, und wenn wir lernen, bewusster damit umzugehen, können wir authentischer bleiben. Unsere Neigung, ganz bestimmte GefĂŒhle zu ĂŒbernehmen und fĂŒr andere zu tragen, ja sogar bestimmte Menschen anzuziehen, lĂ€sst sich meist auf unsere Kindheitssituation mit unseren Eltern zurĂŒckfĂŒhren, die bis heute wirkt, sofern wir diese unbewussten Bindungen nicht bewusst gemacht und aufgelöst haben.

Die Erfahrung ist, dass alle GefĂŒhle und Themen, die da sind, Beachtung brauchen. Sonst bleiben sie im Unbewussten und können unser ganzes Leben beeinflussen.

„Alles gehört dazu“ ist ein ganz wichtiger Satz beim Freien Aufstellen.

Diese Erkenntnisse macht man sich beim Systemischen Aufstellen zunutze.

Gruppenteilnehmer können sich oft prĂ€zise in die dargestellte Problematik einfĂŒhlen und gezielt RĂŒckmeldungen geben. So erhalten wir neue Impulse fĂŒr Weiterentwicklungen und Lösungen.

 

Ein Beispiel:

 

Ein Teilnehmer stellte seine Angst auf, sich auf eine Liebesbeziehung wirklich einzulassen.

Auf der einen Seite wĂŒnschte er sich sehr eine nahe, partnerschaftliche Beziehung, doch wenn seine Freundin an dem Punkt war, das auch zu wollen, wich er immer wieder aus und verhielt sich auf eine Weise, die sie zurĂŒckstieß.

Er stellte sich selbst und die Angst vor der Liebe auf. Da er das GefĂŒhl hatte, dass es mit seiner Mutter zusammenhing, stellte er auch die Mutter hinein. Die Mutter war ihm gegenĂŒber immer etwas distanziert gewesen, und er hatte das GefĂŒhl, sich immer um ihre Liebe bemĂŒhen zu mĂŒssen. Ich hatte den Impuls, dass seine Distanz zu seiner Freundin in Resonanz zur Distanz der Mutter stand und dass es etwas in ihrem Leben gegeben haben mĂŒsste, das bei ihr Angst vor der Liebe bewirkt hatte.

Dazu fiel ihm ein, dass die Mutter wĂ€hrend des Krieges ihren Vater verloren hatte, den sie sehr geliebt hatte und dass sie immer wenn das GesprĂ€ch auf ihren Vater kam, ein anderes Thema begann. Wir stellten ihren Vater dazu. Und es zeigte sich bei den Stellvertretern eine starke Anziehung. Dem Aufstellenden fiel ein, dass es möglicherweise eine erotische Beziehung zwischen den beiden gegeben hat – eine Tante hatte das erzĂ€hlt. Die Stellvertreterin der Mutter fĂŒhlte sich schlecht und wir stellten den Schmerz und die Scham neben sie. Daraufhin ging es ihr deutlich besser. (Alles braucht Beachtung.)

Anschließend ging der Aufstellende mit der Angst zur Mutter und sagte zu ihr: „Mutti, ich stehe Dir fĂŒr Deine Angst vor der Liebe jetzt nicht mehr zur VerfĂŒgung“ und stellte die Angst zu ihr. Der Teilnehmer fĂŒhlte, wie ein Riesengewicht von ihm abfiel.

Möglich ist, dass er aus Liebe zu seiner Mutter unbewusst versucht hatte, ihre Angst fĂŒr sie zu tragen oder dass die Mutter ihre Angst vor der Liebe auf ihn ĂŒbertragen hatte. Auch die Mutter fĂŒhlte sich jetzt besser, wo sie die Angst in ihrer NĂ€he hatte. (Alles gehört dazu und muss dazugehören dĂŒrfen.)

Sie hatte sich mit ihrem Schmerz und ihrer Scham damals niemandem öffnen können und wollte nicht mehr daran erinnert werden. ZurĂŒckgeblieben war ihre Angst vor der Liebe, insbesondere zu ihrem Sohn (Erinnerung an die verbotene Liebe).

 

Der Teilnehmer stellte die Aufstellung zu Hause fĂŒr sich mit GegenstĂ€nden als Stellvertreter fĂŒr die Elemente und Personen der Aufstellung nach und ergĂ€nzte sie nach und nach um einige Personen und Elemente. So konnte er sich mehr und mehr von seiner Angst befreien und konnte auch mit seiner Freundin erstmals ĂŒber diese GefĂŒhle sprechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Unterschied zu anderen Formen des Systemischen Aufstellens ist, dass diejenigen, die ihr Thema aufstellen, eigenverantwortlich ihre Aufstellung leiten.
Ich erklĂ€re Euch, wie es funktioniert und stehe Euch wĂ€hrend der Aufstellung fĂŒr Fragen und Anregungen zur VerfĂŒgung. Und auch die Teilnehmer der Gruppe können Impulse Ă€ußern und Euch bei Eurer Aufstellung achtungsvoll begleiten.

Ihr könnt aber auch einfach nur zuschauen. Wer sich gut auskennt, kann seine Aufstellung in völliger Eigenkompetenz durchfĂŒhren.

Bei anderen Formen des Aufstellens hatte ich selbst öfters das GefĂŒhl, dass die Lebenseinstellung und die Überzeugungen des Aufstellungsleiters die Aufstellung beeinflusst haben und die Lösung insofern nicht wirklich die des Aufstellenden war.

 

Mehr ĂŒber das Freie Aufstellen könnt Ihr auf der Internetseite von Olaf Jacobsen erfahren: http://www.in-resonanz.net/freiesstellen.html

Gerne könnte Ihr mich auch anrufen oder mir schreiben, wenn Ihr Fragen dazu habt.

 

GlĂŒcksBeratung

Gehörst du auch zu den Menschen, die glauben, erst alles in Ordnung bringen zu mĂŒssen,
bevor du glĂŒcklich sein kannst? Und wie oft hast du das schon geschafft?

Hast Du schon einmal ĂŒberlegt, was dich wirklich glĂŒcklich macht?

Oder denkst du hauptsĂ€chlich ĂŒber Probleme nach?

Erwartest du im Grunde deines Herzens, dass andere dich glĂŒcklich machen?

Oder gehst du selbst auf dein GlĂŒck zu?

 

GlĂŒcklichsein hĂ€ngt kaum von Ă€ußeren UmstĂ€nden ab, es ist eher eine Haltung dem Leben gegenĂŒber. Im GesprĂ€ch helfe ich dir, deinen eigenen Weg zum GlĂŒck zu finden und wieder mehr Zuversicht zu entwickeln.

 

GlĂŒcksBeratung verschenken!

 

Wer GlĂŒcksgefĂŒhle verschenken möchte, kann gerne einen Gutschein bei mir bestellen.

FĂŒr Fragen stehe ich gerne telefonisch oder schriftlich zur VerfĂŒgung.

 

Anmeldung: per E-Mail, ĂŒber das Kontaktformular meiner  Homepage
oder telefonisch: 04105 – 580718

 

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………